Tank undicht- Schweissen oder Kleben ?


by mjundt

Beiträge: 0

Registriert: Do 1. Jan 1970, 00:00

Beitrag Fr 8. Jan 2010, 20:59

Hi zusammen,



der gute Alutank meiner K hat nun bloss 25 Jahre gehalten und ist nun undicht.



Gibt es mittlerweile Langzeiterfahrungen mit der Tankklebung nach der Lochfraß-Klebemethode vom StefanAus0711 ?

Ist meine Tankunterseite evtl. schon zu perforiert, als dass diese Geschichte noch funktioniert? Man kommt an der Stelle auch nicht von innen dran, weil da dieses Einsatzblech drübergeschweisst ist.

Ich möchte gerne eine dauerhafte Lösung, da die Zeiten, in denen die K einen Radius wie ein Moped hatte bald der Vergangenheit angehören sollen und ich möchte die Arbeiten nicht gerne öfter machen...



Wenn geschweisst werden muss, wie sehen da die Nacharbeiten aus, damit das Alu nicht gleich wieder an neuen Stellen (innen oder aussen) korrodiert ?



Merci fürs Helfen



Beiträge: 0

Registriert: Do 1. Jan 1970, 00:00

Beitrag Fr 8. Jan 2010, 23:15

moin Christian,



da das die tiefste Stelle ist, wird der Lochfraß auch nur an dieser Stelle auftreten, da sich nur dort eventuelles Wasser im Tank sammeln kann.



Wichtig ist die großflächige Bearbeitung rund um das / die Löcher, damit du das Ausmaß erkennen kannst.



dann nach der schönen Anleitung verfahren, ich habe bis heute noch von keinem gehört, bei dem es wieder undicht geworden ist,

wenn es dann nicht allzu groß ist, würd ich auch Kleber nehmen.



falls du einen Schweisser findest, kannst du den auch nehmen, jedoch habe ich bei mir in näherer Umgebung keinen, der sowas macht.



anschließned das Mopped nicht immer monatelang rumstehen lassen, sondern regelmäßig bewegen und den Tank leerfahren, dann kommt es meist auch nicht zu solchen Ansammlungen

Beiträge: 0

Registriert: Do 1. Jan 1970, 00:00

Beitrag Sa 9. Jan 2010, 07:54

Moin Detlev,



danke für die ausführliche Antwort, ich werde mal übers WE noch warten, weil ich evtl. tatsächlich einen Aluschweisser auftun kann.

DetlevMK:




anschließned das Mopped nicht immer monatelang rumstehen lassen, sondern regelmäßig bewegen und den Tank leerfahren, dann kommt es meist auch nicht zu solchen Ansammlungen



...das war wohl nicht ich aber ich muss halt nun mit den Folgen leben



Schöne Grüße

Beiträge: 0

Registriert: Do 1. Jan 1970, 00:00

Beitrag Sa 9. Jan 2010, 08:16

Hallo Christian.



Tank kleben geht sehr gut, habe ich ebenfalls schon einmal gemacht; 2004, allerdings nicht mit Loct**, sondern einem billgen 2komp-Epoxy von ATU.



Die Anleitung gabs noch nicht, oder war mir nicht bekannt, hat trotzdem funktioniert; ich habe es genau so gemacht, allerdings ohne die Fliessbegrenzung mit der Knetmasse. Wobei das ATU-Zeugs sehr dick war, da ist kaum was geflossen; auch habe ich nichts von hinten untergelegt, aus gleichem Grund, das Zeugs war wie zäher Spachtel, und so habe ich das verarbeitet.



Einen Tipp noch:



Ich habe gesehen, dass Du den Tank geschliffen hast; so bin ich auch aufs Löxken gestossen. Achte auf weitere Korrosionsstellen !



Wär blöd, wenn Du alles jetzt Sichtbare fein dichtmachst, frisch lackst und in 3 Monaten fängt der woanders an zu tropfen !!



Viel Spaß !

Beiträge: 0

Registriert: Do 1. Jan 1970, 00:00

Beitrag Sa 9. Jan 2010, 08:54

Ich habs schweißen lassen, nach einer Woche Wasserbad im Mörtelkübel. Halt nicht nur das Loch sondern auch die Falz aus dem Sumpf heraus. Zwischendurch wegen Wärmeentwicklung/Verzug/Lack abgesetzt. Mußte ich dem Guten, der ansonsten problemlos zurechtkam, sagen. Genauso, wie ich auf eine schonende Auflage auf seiner Werkbank geachtet habe, da mein Tank wirklich im guten Zustand war- trotzdem danach ein kleiner Kratzer.

Da der Laden auch an Oldtimern schraubt hatten sie Tankversiegelung- ALUGEEIGNET! Der Versiegelungshersteller hatte aber noch keine Internetpräsenz.

Die Durchführungen am Tankgeber habe ich ebenfalls im ausgebauten Zustand nach Reinigung mit der Versiegelung behandelt.

Da hatte offensichtlich noch keiner außer mir Korrosionsprobleme, was mich sehr verwundert.

War halt ärgerlich, Moped heimgeholt und dann Tank kaputt.

Im Nachhinein aber halb so wild.



Gruß

WolfgangBIR



Beiträge: 0

Registriert: Do 1. Jan 1970, 00:00

Beitrag Sa 9. Jan 2010, 10:46

Ich hab erst bei unserem LT-Gespann erst im Tank das Sieb gereinigt und den Filter gewechselt.

Der Tank ist innen blitzeblank, sieht aus wie neu.

Die Kiste wird seit über 20 Jahren ständig bewegt und ich fahre meist mit Supermarktbenzin.



-



Der Tank von meiner RS ist exakt genau so alt wie der der LT und sieht genau so aus wie der vom Christian. Genau an der selben Stelle durchgegammelt und undicht.



Fazit - entweder immer schön fahren, oder wenn die Maschine mal eine Zeit lang stillgelegt werden soll -- Tank ganz leer machen.

Auf keinen Fall langsam die Tankfüllung Benzin verdunsten lassen.



Für die RS hab ich einen weiß-blauen Tank in der Bucht für wenig Geld bekommen. Ich hab auch überlegt, ob ich vergießen oder schweißen soll. Aber die Folgearbeiten beim Schweißen sind bestimmt höher als ein gebrauchter Tank.



Gruß

Horst

Beiträge: 0

Registriert: Do 1. Jan 1970, 00:00

Beitrag Sa 9. Jan 2010, 11:02

Mit WIG ein Pflasterchen draufschweißen würde ICH dem Kleben immer vorziehen.

Einmal geklebt, wird das mit dem Schweißen nichts mehr, irgendwo ist dann immer noch ein Klebstoffrest der dann verbrennt und die Naht versaut.

Beiträge: 0

Registriert: Do 1. Jan 1970, 00:00

Beitrag Sa 9. Jan 2010, 11:09

Mal so ein Gedanke zum Thema,

da gibt es doch son Zeug um rostige Blechtanks von innen zu versiegeln, was meint ihr, macht es Sinn das vorsorglich zu machen.

Und wenn man geklebt hat eine zusätzliche Abdichtung dadurch zu erreichen?



Schon mal einer gemacht?

Beiträge: 0

Registriert: Do 1. Jan 1970, 00:00

Beitrag Sa 9. Jan 2010, 12:43

Hallo Christian,



ich hatte das gleiche Problem und habe dann zunächst geklebt.

Das erste Mal hat es nicht lange gehalten, ich hatte aber auch nicht sorgfältig gearbeitet und auch keine Knetgummiwälle gebaut.



Das zweite Mal war ich sorgfältiger und habe auch von innen besser gesäubert und mehr Material durch die Knetgummisperre aufgetragen. Das ging dann gut.



Allerdings war bei meinem "Behördentank" wegen der Lage der Tanköffnung praktisch nicht von innen an die undichte Stelle ranzukommen. Als ich dann mal bei anderer Gelegenheit innen kontrolliert hatte, musste ich feststellen, dass sich der Uhu-Endfest-Kleber doch zum grossen Teil gelöst hatte und auf dem Tankboden lag. Er war aber immer noch dicht - nur wer weiss, wie lange!



Darauf habe ich beschlossen, den Tank wegzutun und habe mir einen günstigen gebrauchten in der Bucht geschossen - mit komplettem Innenleben. Äußerlich nicht wirklich gut, aber da kann ich ja noch nachhelfen.



Thomas

Beiträge: 0

Registriert: Do 1. Jan 1970, 00:00

Beitrag Sa 9. Jan 2010, 17:49

Hallo Beisammen,



hab das jetzt geraume Zeit mit Interesse verfolgt, dieses Lochfrass-Thema.

Meine Meinung: Solange es billige Tanks (gebraucht) zu kaufen gibt, würde ich das löcherige Teil (trocken) einlagern, für schlechtere Zeiten.



Gruss,



Martin
Nächste

Zurück zu flyingbrick - Das Forum-Archiv



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot], Google [Bot] und 4 Gäste

Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group.
Designed by ST Software for PTF.
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de